SARAH JAROSZ 'BUILD ME UP FROM BONES' CD
Category: CD
BESCHREIBUNG:
Das dritte Album der 22-jährigen Sarah Jarosz spiegelt nicht nur ihr Wachstum als Songwriterin wider, sondern auch ihre Bereitschaft, die Grenzen von Country, Folk und Americana zu erweitern, um Verbindungen zu entdecken, die bisher nicht in Betracht gezogen wurden. „Build Me Up from Bones“ ist das Ergebnis jahrelanger Studien in zeitgenössischer Stimmimprovisation am New England Conservatory of Music. Sie schrieb neun der elf Songs hier und wählte zwei Coverversionen: Bob Dylans „Simple Twist of Fate“ und Joanna Newsoms „The Book of Right-On.“ Zu ihren verschiedenen Begleitmusikern gehören unter anderem Viktor Krauss, Chris Thile, Darrell Scott und Aiofe O'Donovan. Jarosz spielt Gitarre, Banjo und Mandolinen. „Over the Edge“, angetrieben von Dan Dugmores Lap-Steel-Gitarre, Jedd Hughes' Akustikgitarre und ihrer eigenen Oktavmandoline, bewegt sich auf der Linie des Roots Rock, während der Titeltrack eine moderne Folk-Nummer ist, bei der ihre Stimme von Mandoline, zwei Streichern und O'Donovans Harmoniegesang begleitet wird. „Dark Road“ schwebt zwischen elektrischem Americana, Newgrass und zeitgenössischem Folk, geküsst von Jerry Douglas' Dobro und Scotts E-Gitarre. Was all diese Songs gemeinsam haben, ist eine neue Offenheit in Jarosz' Gesang. Sie geht Risiken mit ihrer Phrasierung ein, lässt eine Zeile gerade genug ausklingen, um die nächste zu informieren; sie bewegt ihren rauchigen Alt durch sein Register und hält die Dynamik zugunsten subtiler Spannung im Zaum. Ihre Songs sind lockerer, ausdrucksstärker in Text und Instrumentierung; Klang und Textur sind wichtiger als Genre. Ihre Lesart von Dylans Stück ist zurückhaltend, offenbart aber Empathie für dessen Erzählung bis ins Mark; ihre Stimme wird nur von Nathaniel Smiths gezupftem Cello begleitet, was die intime Verbindung zeigt. Der geisterhafte Liebeslied „Gone Too Soon“ ist einer der packendsten Titel hier; Jarosz' Banjo wird von einer vollständigen Band ergänzt, die Douglas' und Scotts Komplimente auf Weissenborn- bzw. Akustikgitarren enthält, mit Kate Rusbys schaurigem Harmoniegesang als Unterstützung. Die geschmeidige, jazzartige Interpretation von Newsoms Song findet Jarosz mit einer luftigen Blues-Darbietung im Text, während ihr synkopiertes Mandolinenspiel in rhythmischem Zusammenspiel mit Cello und Violine steht. O'Donovan schließt sich ihr beim Abschlussstück „Re-Arrange the Art“ wieder an, einem expansiven, aber impressionistischen Lied über verlorene Liebe, das die Grenze zwischen emotionalem Stress, Einsamkeit und offener Akzeptanz überschreitet. Jarosz' Banjo ist das einzige klar erkennbare Instrument, während Pedal-Steel, Streicher und ein Wurlitzer um die Sängerinnen wirbeln. „Build Me Up from Bones“ hebt sich von seinen vielversprechenden Vorgängern ab, weil es ein Songwriter-Album ist. Jarosz lässt ihre beträchtliche instrumentale Virtuosität sich dem Dienst an den Bedürfnissen ihrer Songs unterordnen, anstatt sie nur mit einer frühreifen Fantasie zu schmücken. Sie kann das, weil sie nicht nur Selbstvertrauen in ihr Material besitzt, sondern auch in ihre Urteilskraft, was für eine so junge Musikerin selten ist. - Thom Jurek (Allmusic.com)
TITELLISTE:
1. Over The Edge (3:18)
2. Fuel The Fire (3:34)
3. Mile On The Moon (3:49)
4. Build Me Up From Bones (3:36)
5. Dark Road (3:31)
6. Rearrange The Art (3:50)
7. Simple Twist Of Fate (4:54)
8. 1,000 Things (3:27)
9. Gone Too Soon (3:35)
10. Anything Else (4:55)
11. The Book Of Right-On (5:38)









